Wildkatzen-Zählung

Die Wildkatze gilt als eine sehr seltene Waldbewohnerin. Noch bis vor wenigen Jahren galten sie in der Egge als ausgestorben. Dass die Tiere in den hiesigen Wäldern wieder anzutreffen sind, kann als Indikator für einen naturnahen Wald gesehen werden.

Eine einfache und sichere Methode, um Wildkatzen wissenschaftlich nachzuweisen, ist der Einsatz von Lockstöcken. Angeraute Holzpflöcke werden dabei mit Baldrian besprüht und im Wald aufgestellt. Von Januar bis April, in der sogenannten Ranzzeit, lockt der Duft umherstreifende Katzen an. Sie reiben sich am Stock und hinterlassen dabei Haare am rauen Holz. Diese werden sorgfältig abgesammelt und im Senckenberg-Forschungsinstitut untersucht. Dieser Gentest erlaubt eine sichere Unterscheidung zwischen Haus- und Wildkatze.

Beim Wildkatzen-Monitoring 2012 wurden mehr als 30 Tiere geschätzt. Bei der letzten großflächigen Erhebung 2016 konnten an 15 der 37 Lockstöcke im Naturerbe-Wald Haarproben sichergestellt werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden in Kürze erwartet.

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