Gefährliche Situation nach Stürmen

21.02.2022

Wald und Holz NRW warnt dringend davor, die Wälder nach den Stürmen zu betreten.

20.02.2022

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW warnt: Wälder bitte nicht betreten! Die Gefahr durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste verletzt oder getötet zu werden besteht weiter.

Viele Waldwege sind durch umgestürzte Bäume versperrt und nicht passierbar. Die quer über dem Weg liegenden Äste und Stämme sind eine große Gefahr. Der Versuch sie zu überklettern kann lebensgefährlich sein. Ineinander verkeilte Äste und Stämme stehen häufig unter Spannung, die sich spontan oder durch das Überklettern lösen kann. Selbst dünne Stämme werden dann zu tödlichen Katapulten.

Durch den Regen der letzten Wochen und Tage sind viele Waldböden aufgeweicht. Wurzeln haben weniger Halt im aufgeweichten Boden und können auch nach dem Sturm leichter umfallen. Zahlreiche Bäume sind nach dem Sturm angebrochen oder liegen mit halb herausgerissenem Wurzelteller auf anderen Bäumen. In den Baumkronen verkeilte Äste können auch später noch hinabfallen.

Grundsätzlich gilt, dass Waldbesucherinnen und Waldbesucher den Wald auf eigene Gefahr betreten. Jederzeit muss mit waldtypischen Gefahren gerechnet werden. Dazu gehören auch Wegeschäden, umstürzende Bäume und herabfallende Äste. Diese Regeln gelten jederzeit auch ohne Sturm. Sie zu beachten, ist jetzt aber besonders wichtig.

Bitte bringen Sie sich selbst und die Rettungskräfte nicht in Gefahr und verzichten Sie auf Waldbesuche auch in den Tagen nach dem Sturm!

Hier geht's zur Pressemeldung von Wald und Holz NRW

Gemeinde Altenbeken
Viadukt Wanderweg
 

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